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Autor Thema: Der text eines Liedes  (Gelesen 1563 mal)
Osgrim, Sohn des Anegrim
Gast
« am: 06. April 2015, 01:01:16 »

Grüße Freunde und Mitleser

Ist vieleicht für manche schwer zu lesen, aber wer den Waldi versteht wird es begreifen.

Eigentlich gehts nicht um viel anderes:

A Mensch mecht i bleibn, und net zur Nummer mecht i werdn
Und Menschn mecht i sehng, wei i bin sehr dagegn
Dass ma unsare Haisa nua mehr füa Roboter baun
Net deppat nur ind'n Fernsea schaun!

A Mensch macht i bleibn, a klaans Geheimnis mecht i hom
Kugerl mecht i scheibn nach schena Stana mecht i grobn
I mecht singn und lachn und üwahaupt tuan wos i wui
Owa i glaub do verlaung i scho z'fui!

A Mensch mecht i bleibn
Und i wü net verkauft werdn
Wie irgend a stickl Woar
Net olles wos an Wert hot
Muas a an Preis hobn
Owa moch des amol wem kloar!


A Mensch mecht i bleibn, net als Leich mecht i sterbn
Wei es is zum Speim, es is zum Kotzn und zum Rean
Waun ma siacht wos die Leit olles auffiahrn füa des deppade Göd
Es is doch ganz wos andres des zöht!

A Mensch mecht i bleibn, mein Lebn mecht i lebn
A Mensch mecht i bleibn und i werd olles dafüa gebn
Dass i des Morgn erreicht hob, von dem i Heute noch draam
I wü net, dass i irgendwos versaam!

Text Schurli Danzer
Lied Wolfgang Ambros

Ist So!
Michel


https://www.youtube.com/watch?v=8Rm-n7EX8Gw
« Letzte Änderung: 06. April 2015, 01:28:01 von Osgrim, Sohn des Anegrim » Gespeichert
Sarenna
Gast
« Antworten #1 am: 07. April 2015, 18:44:57 »

Lieber Michael!

Vielen Dank, daß Du uns dieses Lied wieder in Erinnerung rufst - und damit auch die Erinnerung an Georg Danzer, meiner Ansicht nach einer der bedeutensten Künstler Österreichs. Und selbst nach seinem Tod mit brandaktuellen Texten präsent ist... so wie "Der alte Wessely" https://www.youtube.com/watch?v=UFq2SQNJTB0

Liebe Grüße -
Alice
Gespeichert
Breenara
Gast
« Antworten #2 am: 26. April 2015, 13:24:42 »

Servus zusammen!

Für mich persönlich ist das einer der nachdenklichsten und schönsten
Liedtexte die es gibt.
Ich bekomme jedesmal Gänsehaut, und .....
Nun ja lest selbst.

I hab's z'erst net glaubt
Was mir dei Bruder da am Telefon sagt
Du hast mit dei'n nagelneuen Auto
An schweren Unfall g'habt
Für den niemand a Erklärung hat
Drei Tag' später warst du tot

Auf'm Heimweg, du warst völlig nüchtern
Und im Auto allan
Die Straß'n war trocken, ka Gegenverkehr
Und weit und breit nur der Baum
Du hast ihn kerzengrad anvisiert
I kann nur hoffen, Du hast nix mehr g'spürt

I hab di leben g'sehn, so sehr leben, dass i's nie vergiss
Du warst ane von denen, die das können
Leben ohne Kompromiss

Es is lang her, dass wir z'sammen war'n
Und i hab's nie bereut
I war jung und fad und hab's verstanden,
Du brauchst andere Leut'
Du hast g'sagt, mein Leben mach i mir
So a Unfall, der passt net zu Dir

I hab Di leben g'sehn, so sehr leben, dass i's nie vergiss
Du warst ane von denen, die das können
Leben ohne Kompromiss

Du hast alles g'habt, was d wollen hast,
Dein Leben war wunderschön
Da war Geld, a guate Ehe, es war klar,
Ihr könnt's a miteinander red'n
A süße Tochter mit vier Jahr
I kapier net, was da wirklich war

I hab Di leben g'sehn, so sehr leben, dass i's nie vergiss
Du warst ane von denen, die das könnnen
Leben ohne Kompromiss


Text und Musik: Steinbäcker, Timmischl, Schifkowitz (STS)  1984

Einen lieben Gruß
Karin
Gespeichert
Hiba
Gast
« Antworten #3 am: 26. April 2015, 17:25:29 »

hallo karin
.
ich danke dir mit einfachen worten
ich kannte das nicht
ich kannte sts gar nicht
ich schäme mich
.
lieben gruß
vanessa
.
https://www.youtube.com/watch?v=DGZaXi0vlN4
Gespeichert
Kaktus
Gast
« Antworten #4 am: 01. Mai 2015, 19:33:09 »

Servus Vanessa! Ich weiss nicht wofür du dich schämst?
Bist a bissl jünger als manche und kannst nicht alles kennen..
Falls sich dein schämen auf den liedertext bezogen hat (sprich "hamdrahn") wäre dass auch kein Grund zu schämen wenn dir danach war oder du keine Lust zum weiter wünscht(leben) hattest.. Schade wäre es es halt, denn trotz allem is spannend und" man"könnte was versäumen;-)
L.g
Gespeichert
Breenara
Gast
« Antworten #5 am: 03. Mai 2015, 15:32:02 »

Servus zusammen!

Das drehte sich sicher nur um STS, ich Denke Vani
ist einfach zu Jung um die 3 Steirer zu kennen.

Aber es geht einfach allgemein um den Text des Liedes,
und nicht um mehr.
Zumindest für mich, obwohl jeder seine eigenen Gedanken hat,
wenn man den Text einfach nur Liest.

Grüße Karin

P.S.: Und Schämen braucht man sich schon gar nicht!!! Egal für was.
Gerade wenn man etwas nicht kennt, Lernen ist doch was schönes und Lehrreiches!
In jeder Situation.
Hmm vielleicht zu Philosophisch, aber mir ist grad dannach  Augen rollen
Gespeichert
Breenara
Gast
« Antworten #6 am: 03. Mai 2015, 15:48:02 »

So auch in dieser Rubrik gibt es was
zu 1.Mai

Es is no finsta, do hea i eam scho
Er redt nix und huast vü, waamt sein Kaffee am Rescho
I lieg no in da Hapfn, wann de Tia draußt geht
Weu in de Arbeit, de Arbeit kummt ma ned z'spät

Vuabei an hochgwachsene Häusa volla zsammgstauchte Leit
Zerscht min Radl, dann min Rolla, aufs Auto spart a bis heit
Er is bald derrisch von da Hockn und er is blind fias Lebm
Weu in da Arbeit, in da Arbeit, do muaß ma ollas gebm

Wann a hamkummt is finsta, da Tog is vuabei
Er hod tan wos zum tuan is, weu des muaß so sei
Er redt nix und huast vü
Wü sei Ruah und sein Tee mit Rum
Weu des Lebm is Arbeit und de bringt eam um
Des Lebm is Arbeit, sogta, und de bringt mich um


https://www.youtube.com/watch?v=bZ06ySD2Ogc

Genug der Dinge!
Die Aufnahme ist nicht die Beste, aber sehr schön, weil ich war Dabei.

Einen schönen Sonntag
Karin
« Letzte Änderung: 03. Mai 2015, 15:49:52 von Breenara » Gespeichert
Osgrim, Sohn des Anegrim
Gast
« Antworten #7 am: 12. Mai 2015, 22:46:51 »

Grüße Freunde

Weil wir heute im kleinen Kreis darüber Gesprochen haben.
Leider wieder mal auf Wienerisch... aber Tschuldigung.... Die können das auch gut [zwinker]

Der Franz kommt aus dem Stammlokal
und er ist nudelfett.
Sein Zustand, der ist infanal,
er hat ein Mörderbrett.

Er rudert, tänzelt und rotiert
am Gehsteig hin und her.
Macht Ausfallschritte, Seitensteps,
als ob er Fred Astair wär'.

In das Taxi kriecht er dann
und sagt zu dem Chauffeur:
„Führ' mich heim, Du stolzer Droschkenmann,
wo ich woh'n, weiss ich nicht mehr!“

Er perforiert mit seinem Tschick
die edlen Ledersitz',
speibt dem Taxler ins Genick
und sagt: „Hearst, do stinkt's noch Slibowitz,
saufst Du beim fohr'n, oder wos?“

Ref:
Ja, ja, der Alkohol, ja, ja der Alkohol
ist ein Dämon, der uns're Sinne trübt
Doch er ist sehr beliebt,
weil es nichts schön'res gibt,
als wenn man b'soffen
wie ein Häusltschick nicht weiss,
wo man ist und wie man heisst!

Der Fahrer sagt zum Franz: „Adieu“
weil er verärgert ist,
worauf der Franz voll Eleganz
den Gullydeckel küsst.

Das Gleichgewicht, das ist ein Hund,
kaum steht er auf, liegt er wieder d'runt.
Dazwischen zieht er einen Kreis,
wie bei Holiday On Ice.

Im Stechschritt irrt er durch die Nacht
nach Hause stundenlang.
Wirft ins WC die Ausgehtracht
und pinkelt in den Kleiderschrank.

Ref:
Ja, ja, der Alkohol, ja, ja der Alkohol
ist ein Dämon und gross ist seine Macht.
Er baut dich auf und dann
fängst du zu fliegen an,
bis du am Boden liegst
und nicht einmal mehr weisst,
wer Du bist und wie Du heisst.

An der Trinkerfront
kämpft der Franz als Patriot
und vernichtet, wo er kann
den Feind, der uns bedroht.

Vor'm Mündungsloch des Dopplers
stirbt er knieend wie ein Held,
haucht rülpsend seine Leber aus
für eine abstinente Welt.

Ref:
Ja, ja, der Alkohol, ja, ja der Alkohol
ist ein Dämon und gross ist seine Macht.
Hat er Dich erst verführt
ist es bereits passiert.
Du tschecherst weiter
wie ein bodenloses Fass.
Herr Ober - noch ein Glas! Vom Roten bitte!

Ja, ja, der Alkohol, ja, ja der Alkohol
ist ein Dämon, der uns're Sinne trübt.
Doch er ist sehr beliebt,
weil es nichts schön'res gibt,
als wenn man b'soffen
wie ein Häusltschick nicht weiss,
wo man ist und wie man heisst!

Prost, auf'n Franzi!

 

[Text Thomas Spitzer, Musik EAV]

Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=seNLDw_PCi4

Alles Liebe
Michel
Gespeichert
Hiba
Gast
« Antworten #8 am: 13. Mai 2015, 19:22:45 »

hallo
.
ich sag wieder danke
und wie es aussieht
sicher nicht zum letztenmal
aber diese art lernen macht spaß
.
gruß
vanessa
Gespeichert
Breenara
Gast
« Antworten #9 am: 08. Juli 2015, 20:15:47 »

Servus zusammen!

Ich hab da noch ein Lied gefunden,
das mich sehr bewegt.
Auch wenn es schon etwas Älter ist.
Liebe Grüße Karin

Wir lagen träumend im Gras
Die Köpfe voll verrückter Ideen
Da sagte er nur zum Spaß:
"Komm, lass uns auf die Reise gehen"
Doch der Rauch schmeckte bitter
Aber Conny sagte mir, was er sah
Ein Meer von Licht und Farben
Wir ahnten nicht
Was bald darauf geschah

Am Tag, als Conny Kramer starb
Und alle Glocken klangen
Am Tag, als Conny Kramer starb
Und alle Freunde weinten um ihn
Das war ein schwerer Tag
Weil in mir eine Welt zerbrach

Er versprach oft: "Ich lass es sein"
Das gab mir wieder neuen Mut
Und ich redete mir ein
Mit Liebe wird alles gut
Doch aus den Joints, da wurden Trips
Es gab keinen Halt auf der schiefen Bahn
Die Leute fingen an zu reden
Aber keiner bot Conny Hilfe an

Am Tag, als Conny Kramer starb
Und alle Glocken klangen
Am Tag, als Conny Kramer starb
Und alle Freunde weinten um ihn
Das war ein schwerer Tag
Weil in mir eine Welt zerbrach

Beim letzten Mal sagte er
"Nun kann ich den Himmel sehen"
Ich schrie ihn an: "Oh komm zurück!"
Er konnte es nicht mehr verstehen
Ich hatte nicht einmal mehr Tränen
Ich hatte alles verloren, was ich hab
Das Leben geht einfach weiter
Mir bleiben nur noch die Blumen auf seinem Grab

Am Tag, als Conny Kramer starb
Und alle Glocken klangen
Am Tag, als Conny Kramer starb
Und alle Freunde weinten um ihn
Das war ein schwerer Tag
Weil in mir eine Welt zerbrach


https://www.youtube.com/watch?v=goaN_AVi2zA
Gespeichert
Osgrim, Sohn des Anegrim
Gast
« Antworten #10 am: 02. Februar 2016, 21:10:00 »

Grüße geschätze Leserschaft, Servus Freunde.

Mir war mal wieder danach hier etwas hinzuzufügen...
(wie so oft auf Wienerisch)

Di soll's gebn solangs die Welt gibt
und die Welt solls immer gebn
ohne Angst und ohne Dummheit
ohne Hochmut sollst du leb'n.

Zu de Wunder und zur Seligkeit
is dann nur a Katzensprung
und wann du wülst
bleibst immer jung.
Für immer jung
Für immer jung
wann Du wülst
bleibst immer jung.

Du sollst wochsn bis in Himmel
wo Du bist soll Himmel sein
Du sollst Wahrheit redn und Wahrheit tun
Du sollst verzeihn.

Wannst Vertraun hast in die sölba
dann brauchst ka Versicherung
und du bleibst für immer jung
Für immer jung
Für immer jung
wann Du wülst
bleibst immer jung.

Du sollst nie aufhörn zum lernen
arbeit mit der Phantasie
wanns d dei Glück gerecht behandelst
dann valaßts di nie
du sollst vor Liebe brennen
und vor Begeisterung!
Weu dann bleibst für immer jung.
Für immer jung
Für immer jung
wann Du wülst
bleibst immer jung


https://www.youtube.com/watch?v=zUeoLP2gkjc

von André Heller und Wolfgang Ambros (1983), ein coversong von Bob Dylan.

Vieleicht ist das der einzige Weg immer zu leben...
Aber wenn wir alle danach handeln hat das Grauen dieser Welt keine Chance mehr...!

Alles liebe
Michel
« Letzte Änderung: 02. Februar 2016, 21:23:40 von Osgrim, Sohn des Anegrim » Gespeichert
Osgrim, Sohn des Anegrim
Gast
« Antworten #11 am: 24. April 2016, 21:42:37 »

Passt gerade irgendiewie zur zeit....

Ich hoffe Ihr könnt es "eindeutschen" [lächel]

Es is scho a Zeitl hea, woa im 67a-Joa. I foa in da Tramway, fliagt mi ana au:
"Do schau a Beatle", und zupft mi an de Hoa.
"Mit dera Matrotzn", sogta, "schaust ned aus wia a Mann. Bist woam, oda a Kummerl, oda bist olls zsamm?
Dischkutian und nix hackln, des bringst grod no zsamm."
Ea ratzt mi so lang bis i sog: "Oida, maschia!"
Do reißt ea mia ane und da Waggon applaudiat:

Moch kan Aufstand, drah kan Füm.
Auf soiche wia di woatns eh scho drübn.

No ned so lang hea, woa im 86a-Joa. I foa in da Tramway, hea i wia ana sogt:
"Wannst wos vo mia wüst, dann lern zerscht auf deitsch bitte sogn!"
"In deina Panier", sogta, "schaust aus wia ausn Busch. Und waunn ma wo fremd is, is ma zerscht amoi kusch.
Kassiern und nix hackeln, des kannst daham Knofl-Tschusch!"
So razt ea den andern bis dea frogt: "Bitte was is passiat?"
Do reißt ea eam ane und da Waggon applaudiat:

Moch kan Aufstand, drah kan Füm.
Auf soiche wia di samma nix haaß do herübn.

Es is no ned lang her. I foa grod ham aus Kagran. Steig aus da Tramway, fliagt mi a Billardschedl au:
"Sieg Heil! Kannst ned griaßn? Mia lernan das scho!"
"Bist a reif fias Gas", sogta, "Mit dia waans fria Schlittn gfoan. Der Saustoi gheat ausgmist no vua d´näxtn Wahln.
Packln mit de Kanaken. Des kannst da dann maln!"
Er is auf amoi zu 7t, wia i sog: "Burli kumm, geh ham!"
I siech d´Leit olle wegschaun und füh mi ganz schee allaa:

Moch kan Aufstand, drah kan Füm.
Weu soiche wia du solltn se ned z´vü spün.


Musik: Chefpartie
Text: O. Kurti
1992 auf der LP/CD "A blede Gschicht ..." veröffentlicht.

https://www.youtube.com/watch?v=oepXUbsYLOM

Und?... seht Ihr auch alle weg wenns drauf ankommt?!

Michel

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Waldmeister
Gast
« Antworten #12 am: 26. April 2016, 20:13:56 »

Servas und danke für die Erinnerung, Michl  Grinsend

An liab'n Gruss von daham
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